Rechtsfragen zum Schulsport

Die hier beantworteten Fragen sind der Seite "sachsen-macht-schule" des Kultusministeriums entnommen.

Frage 1912: Welche Fläche muss einem Schüler in der Turnhalle zum Sportunterricht zur Verfügung stehen ? 
[ von: Toralf Heinze ] 
Antwort 1912: Eine Fläche für einen einzelnen Schüler anzugeben ist nicht sinnvoll, da je nach Belegung oder Sportart die Nutzung der Sporthalle stark variieren kann.

Nach Teil B "Allgemeine Schulbauempfehlungen für den Freistaat Sachsen" vom 15. Dezember 1993, veröffentlicht im Sächsischen Amtsblatt Nr. 3 vom 20. Januar 1994 wird z.B. für zweizügige Mittelschulen (12 Klassen, 300-360 Schüler) eine Sporthalle von 15 X 27 m und für fünfzügige Mittelschulen (30 Klassen, 750-900 Schüler) eine Sporthalle von 27 X 45 m empfohlen.
Frage 1891: Ist es statthaft, dass in der Mittelschule Klasse 10 Mädchen und Jungen gemeinsam Sportuntericht haben ? Ab welcher Gruppenstärke ist es im Sportunterricht notwendig eine zweite Lehrkraft einzusetzen, um die Aufsichtspflicht gewährleisten zu können. Für eine schnelle und präzise Antwort wäre ich Ihnen dankbar.  Antwort 1891: Bei Schülern der letzten Klassenstufe in der Mittelschule ist bei gemeinsamem Sportunterricht von Schülerinnen und Schülern kaum mit Komplikationen zu rechnen, die einen getrennten Unterricht ratsam erscheinen lassen. Geschlechtsgetrennter Sportunterricht ist zwar die Regel wegen unterschiedlicher Vorlieben für Sportarten oder wegen der Anzahl der Umkleideräume, aber nicht Vorschrift.
Frage 2073: Welche Bestimmungen gibt es zur Durchführung von Sport - unterricht bei hohen Ozonwerten? 
[ von: K. Roch, Machern ]
Antwort 2073: Nach einer Empfehlung der Bundesländer sollten bei Ozonwerten über 180 µg/m³ im Sportunterricht keine mehrstündigen Belastungen im Freien erfolgen. 
Frage 2094: Darf ein Lehrer mit seiner Klasse ins Schwimmbad? Genügt es, wenn er sich mit den Schülern beim Bademeister anmeldet, da er selbsr keine Rettungsschwimmerausbildung hat. 
[ von: Graube, Oelsnitz ] 
Antwort 2094: Ja, wenn zwei Bestimmungen eingehalten werden:
1. Der Lehrer führt selbst keinen Schwimmunterricht durch.
2. Es liegt die Zustimmung der Eltern für das Schwimmen der Kinder vor. 
Frage 572: Unsere Tochter hat eine volle Sportbefreiung vom Amtsarzt. Nun wird vom Direktor/Sportlehrerin darauf bestanden trotzdem anwesend zu sein. Ist dies rechtens?
[ von: M. Pietsch ] 
Antwort 572: Schüler, die vom Sportausüben im Sportunterricht zeitweilig oder für längere Zeit befreit sind, müssen beim Sportunterricht anwesend sein, auch wenn sie nicht am Sport teilnehmen, da sie nur vom Sportausüben, nicht generell vom Unterricht befreit sind. Sie können zu Hilfstätigkeiten beim Sportunterricht (Zeitnehmen, Protokollieren, Absperren o.ä.) herangezogen werden. Eine davon abweichende Regelung kann der Schulleiter im Einvernehmen mit dem Sportlehrer und den Erziehungsberechtigten treffen.

Frage 734: Ich fahre mit einer 5. Klasse auf Schulfahrt. Dabei ist der Besuch eines Schwimmbades (Freizeitbades)vorgesehen. Muß ein Rettungsschwimmer mitgenommen werden,oder reicht es die Gruppe beim Schwimmmeister anzumelden.
[ von: Ute, Leipzig ]
Antwort 734: Da für den Einsatz eines Rettungsschwimmers das Bad verantwortlich ist, muss kein Rettungsschwimmer mitgenommen werden, es langt, die Klasse anzumelden.

Allerdings muss vor Fahrtantritt das schriftliche Einverständnis der Erziehungsberechtigten zum Schwimmen vorliegen und der Lehrer über die Schwimmfähigkeit eines jeden Schülers informiert sein. Nichtschwimmer müssen berücksichtigt werden.

Die Oberaufsicht hat immer der Lehrer. 
Frage 1450: An unserer Schule wird in den Klassenstufen 9 bis 12 Schwimmunterricht erteilt. Ist es ausreichend, die Eltern davon in Kenntnis zu setzen (mit der Bitte, bei gesundheitlichen Problemen informiert zu werden) oder ist generell eine Badeerlaubnis für jeden Schüler erforderlich?
[ von: Pr. ] 
Antwort 1450: Da Schwimmen ein Teil des Schulfachs Sport ist, gelten die Bestimmungen wie für das Fach Sport allgemein. Demzufolge ist es ausreichend, die Erziehungsberechtigten zu informieren und sie aufzufordern, gegebenenfalls ärztliche Atteste vorzulegen, falls eine Befreiung vom Schwimmunterricht aus ärztlicher Sicht nötig ist. Siehe dazu Antwort auf Frage 1448. Zum Schwimmen auf Schulfahrten u.ä. siehe Antwort auf Frage 734. 


Frage 1429: Mein Kind geht in die erste Klasse der Grundschule. Die Lehrerin, welche den Sportunterricht erteilt, hat keinen Abschluß für das Fach Sport. Ich habe große Bedenken, gerade auch was Verletzungsrisiken betrifft. Darf diese Lehrerin Sportunterricht erteilen? 
[ von: Frau Weißmueller, Leipzig ] 
Antwort 1429: Ja, wenn sie sich an den Lehrplan und dessen Unfallverhütungsvorschriften und an die allgemeinen Unfallverhütungsvorschriften hält. Dieses Einhalten erfordert keine besondere fachliche Qualifikation als Sportlehrerin, sondern vor allem eine pädagogische Qualifikation, die jede Grundschullehrerin (und natürlich auch jeder Grundschullehrer) hat. 


Frage 134: Warum darf meine Tochter am Sportunterricht mit ihrem Augenbrauen-Piercing nicht teilnehmen? Auch ein Abkleben des Piercing wurde nicht gestattet. Leider kann sie das Piercing in Form eines kleinen Stabes noch nicht entfernen, da sie es erst seit ca. 4 Wochen besitzt.(Es war ein Weihnachtsgeschenk!) 
[ von: Familie Leo, Schkeuditz ] 
Antwort 134: Nachdem Eltern und Tochter wegen Piercing geschrieben haben, hier die Antwort:

Wie mit Schmuck beim Sportunterricht verfahren wird, regelt jede Schule selbstständig und gibt das den Schülern bekannt. 
Normalerweise muss Schmuck vor dem Sportunterricht abgelegt werden, um eigene Verletzungen oder Verletzungen Anderer (bei Hilfestellung oder bei Gruppenspielen) zu vermeiden. Lässt sich der Schmuck nicht ablegen oder wird das Ablegen verweigert, kann der Schüler nicht am Sportunterricht teilnehmen. Ein Überkleben von Piercings mit einem Pflaster ist oft nicht ausreichend für den Unfallschutz. 


Frage 1354: Sehr geehrter Herr Siegemund, warum kann es nicht möglich sein, endlich eine Regelung für das Tragen von Nasenpiercing, welches sich nicht 3-4mal die Woche entfernen lässt, im Sportunterricht zu finden. Der Sport mit abgeklebtem Piercing sollte unbedingt erlaubt werden. Bei einem hervorstehendem Leberfleck fragt auch keiner nach der Verletzungsgefahr,und das kann manchmal viel bösartiger sein. 
[ von: Liane Meyer ] 
Antwort 1354: Jeder, der sich ein Piercing setzen lässt, weiß um die Schwierigkeiten beim Sporttreiben. Er muss sich entscheiden, ob er sie für eine Mode in Kauf nimmt.

Zum abgeklebten Nasenpiercing: Versuchen Sie einmal mit zugeklebter Nase und dabei stark eingeschränkter Atmung erfolgreich Sport zu treiben!

Sportunterricht ist bei 3 Sportstunden pro Woche nicht 3-4 Mal. Und 1-2 Mal das Piercing zu entfernen, ist doch wohl nicht zuviel verlangt.

Da ein Leberfleck entschieden weicher ist als ein Piercing und auch weniger hervorsteht, kann er wie auch jede geringfügige Wunde mit einem Pflaster überklebt werden. Bei einer Verletzung wird er und nicht das umgebende Körpergewebe beschädigt, beim Piercing ist es umgekehrt. Zudem ist durch einen hervorstehenden Leberfleck meines Wissens noch nie ein Anderer verletzt worden, durch ein Piercing schon.

 

Frage 1448: Unser Sohn hat eine Sportbefreiung v. Orthopäden. Diese wurde nach 4 Wo um weitere 6 Wo verlängert. Die Sportlehrerin schickte uns zum Jugendäztl. Dienst, der die Befreiung befürworten müsse und verwies auf das Schulgesetz. Im sächs. Schulgesetz konnten wir nichts finden. Auf welcher rechtl. Basis sind wir verpflichtet d. Jugenärztl. Dienst einzuschalten, wenn eine Sportbefr. v. Facharzt vorliegt.
[ von: Lorenz, Andrestr. 1, 09112 Chemnitz ] 
Antwort 1448: Hier gilt §3(2) der Schulbesuchsordnung - SBO - :
"(2) Über Art und Umfang der Befreiung vom Sportunterricht aus gesundheitlichen Gründen entscheidet bis zu einer Dauer von vier Wochen der Sportlehrer. Die Befreiung kann ab der Dauer von einer Woche von der Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses abhängig gemacht werden. Ab der Dauer von vier Wochen bedürfen Schulsportbefreiungen aus gesundheitlichen Gründen der amtsärztlichen (jugendärztlichen) Bestätigung. Sofern der Befreiungsgrund offenkundig ist, kann auf die Vorlage der ärztlichen Zeugnisse verzichtet werden." 

 

 

Frage 1434: Ist eine Schulkonferenz berechtigt, das Tragen bzw. Abkleben winziger Ohrringe im Sportunterricht zu verbieten? Auf welcher gesetzlicher Grundlage beruht diese Entscheidung, die ja offensichtlich von Schule zu Schule unterschiedlich gehandhabt wird? 
[ von: K. Kürzel ] 
Antwort 1434: Bitte geben Sie in die Stichwortrubrik "Piercing" ein und lesen Sie die Antworten, die auch für Ohrringe als europäische Urform des Piercing gelten. Dass Ohrringe im Sportunterricht abgelegt werden müssen, ist schon jahrzehntelange Praxis und nicht erst mit der Piercing-Mode aufgekommen. Offenbar schreibt also die Schulkonferenz nur eine allgemein übliche Praxis fest, wozu sie nach § 43 des Schulgesetz für den Freistaat Sachsen (SchulG) berechtigt ist. 

 

Frage 1219: Sehr geehrter Herr Dr. Siegemund,vor einigen Wochen fragte ich, ob es Festlegungen für die max. Luft- und Wassertemperatur für den Schwimmunterricht gibt. Leider warte ich noch immer auf eine Antwort und bitte Sie um eine Information. Vielen Dank. 
[ von: anonym ] 
Antwort 1219: Spezielle Festlegungen über die maximale Luft- und Wassertemperatur gibt es in Sachsen für den Schwimmunterricht nicht. Es gelten allgemeine Bestimmungen wie in den Schwimmbädern üblich.

Frage 1731: Warum darf unser Sohn nicht am Sportunterricht der Sekundar-stufe II teilnehmen?Es ist Plichtfach,jedoch ist an seiner Schule der Standpunkt vertreten, daß der "eine" Sportlehrer ihn nicht benoten kann,wegen einer Teilsportbefreiung.Bis zur 10. war eine Teilnahme mit sogar Note "2" möglich.Wich-tig ist Sport aus gesundheitlicher Sicht und weil das Ersatzfach Physik unverhältnismäßig schwerer ist.
[ von: Familie R., ] 
Antwort 1731: Da Sport Pflichtfach ist, erfolgt die Sportbefreiung oder die Teilsportbefreiung, die offenbar so umfassend ist, dass die Leistungen nicht in einer Gesamtnote bewertet werden können, aus medizinischen Gründen. Da ich diese Gründe nicht kenne, kann ich diese Frage also nicht beantworten.

Ich stimme ihnen gern zu, dass Sport aus gesundheitlicher Sicht wichtig ist. Sprechen Sie bitte deshalb mit dem Arzt, der die Sportbefreiung oder Teilsportbefreiung veranlasst hat, auf welche Art Ihr Sohn, wenn er schon am Schulsport nur sehr eingeschränkt teilnehmen kann, gesundheitsfördernden Sport treiben kann. Mir ist nicht bekannt, dass Physik (ob Physik als schwer empfunden wird, dürfte individuell sehr unterschiedlich sein) ein "Ersatzfach" für Sport ist. Also muss er sich unabhängig vom Sporttreiben in diesem Fach um gute Leistungen bemühen. 
Frage 1566: Gibt es Richtlinien, die aussagen, ob ein Schüler, der eine Klasse übersprungen hat und damit deutrlich jünger ist als seine Mitschüler, im Sportunterricht nach Alters- oder Klassennormen zu bewerten ist ? 
[ von: Geben Sie hier Ihren Namen ein! ] 
Antwort 1566: Es gibt keine solchen Richtlinien. Das Überspringen einer Klassenstufe bedeutet, dass der Schüler die Anforderungen seiner neuen Klassenstufe erfüllen muss. Siehe § 27 der Schulordnung Mittelschule - SOMI - oder § 29 der Schulordnung Gymnasien - SOGY -, der das Gleiche aussagt.

Man kann z.B. auch nicht nur ein bisschen schwanger sein. 

Frage 1614: habe im quartal die note 5 in sport erhalten, hatte jedoch im ganzen quartal nur 2mal sport, wovon ich auch 2mal sportzeug vergessen habe. ist es überhaupt zulässig mir eine 5 oder überhaupt eine note zugeben wenn ich nur zweimal sport hatte? denn zweimal vergessen macht ja eigentlich nichts, weil man ja normal ganz oft sport hat. 
[ von: Marc ] 
Antwort 1614: Hier gilt der § 18 (5) der Schulordnung Mittelschulen - SOMI - oder § 19 (5) der Schulordnung Gymnasien - SOGY - : 

" Werden Leistungen nicht erbracht aus Gründen, die Schüler zu vertreten haben, so entscheidet der Lehrer unter Berücksichtigung dieser Gründe sowie von Alter und Reife der Schüler, ob er die Note "ungenügend" erteilt oder die nicht erbrachte Leistung ohne Bewertung bleibt."

Da offenbar Leistungen im Sport selbst verursacht nicht erbracht wurden (kein Sportzeug), ist an der Entscheidung des Lehrers nichts auszusetzen. 

Frage 1624: Sehr geehrter Herr Dr. Siegemund, grundsätzlich ist ja der Unterricht in Sachsens Schulen gebührenfrei. Können die Eltern trotzdem an den Benutzungsgebühren für eine externe Schwimmhalle, die pro Kind und Unterrichtseinheit seitens des Schulträgers zu zahlen sind mit Zustimmung der Schulkonferenz beteiligt werden? 
[ von: J. Döring ] 
Antwort 1624: Auch der Schwimmunterricht, also die Stunden, die der Schwimmlehrer den Schülern gibt, ist gebührenfrei. Sonstige Kosten, wie Miete einer nicht der Schule gehörenden Schwimmhalle, Fahrtkosten u.ä. fallen aber auch an. Diese Kosten muss laut § 23(2) des Schulgesetz für den Freistaat Sachsen (SchulG) der Schulträger nicht tragen. Demzufolge kann die Schulkonferenz, der Lehrer, Schüler und Eltern angehören, darüber entscheiden, welcher Kostenanteil die Eltern für die Benutzung der Schwimmhalle tragen müssen. 

Frage 1643: An meiner Schule verlangt mein Sportlehrer für eine Befreiung von der Sportätigkeit in jedem Fall, selbst für nur eine Unterrrichtseinheit ein ärztliches Attest, auch wenn der gesundheitliche Grund offensichtlich ist! Ich muss also wegen einer Erkältung, auch wenn sie heftig ist, erst zum Arzt, um mir das Offensichtliche bestätigen zu lassen! 
[ von: Marco Droll - Dresden ] 
Antwort 1643: Wenn die Erkältung so offensichtlich und heftig ist, könnte der Schüler generell nicht am Unterricht teilnehmen. Wenn der Schüler nicht nur einmal wegen Erkältung nur am Sport nicht teilnehmen kann, ist die Forderung des Sportlehrers nach einem Attest durchaus gerechtfertigt. Lesen Sie bitte dazu auch Antwort 1448
Frage 2200: Unser Sohn hat seit der 6.Kl. eine Sportzensurenbefreiung vom jugendärztlichen Dienst. Nun, vor Beginn der 10. KL. wurde ihm vom Sportlehrer mitgeteilt, dass er die Zensurenbefreiung nicht mehr anerkennen wird. Liegt eine solche Entscheidung im Ermessen des Lehrers ? 
[ von: Fam. Heusel, Chemnitz ] 
Antwort 2200: Offenbar ging hier bisher mit den Zuständigkeiten etwas durcheinander.

Der jugendärztliche Dienst kann keine Sportnotenbefreiung aussprechen, weil er für diese rein pädagogische Entscheidung keine Kompetenz hat. Auf Verlangen der Ärztevertretungen dürfen nicht die Ärzte, sondern allein die Schule über die Benotung entscheiden, weil ein Arzt lediglich die Verantwortung für eine gesundheitliche, nicht aber für eine pädagogische Entscheidung übernehmen kann. Der behandelnde Arzt allein kann zwar entscheiden, an welchen sportlichen Übungen der Schüler aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen darf; der Sportlehrer wird diese Entscheidung immer akzeptieren müssen. Umgekehrt kann allein der Sportlehrer den Umfang der erbrachten sportlichen Leistung einschätzen und sie im Zusammenhang mit den insgesamt geforderten Leistungen und den Leistungen der übrigen Schüler benoten oder nicht benoten.

Gemäß §3(2) der Schulbesuchsordnung - SBO - entscheidet die Schule bei Freistellung vom Sportunterricht für länger als 4 Wochen auf Grund eines Gutachtens des jugendärztlichen Dienstes, der dieses Gutachten für das laufende Schuljahr gibt. Demzufolge muss es in jedem Schuljahr überprüft und eventuell erneuert werden.

Entweder fehlt dieses Gutachten für das neue Schuljahr - dann muss der Schüler am benoteten Sportunterricht teilnehmen - oder die Schule hat, aus was für Gründen auch immer, entschieden, dass Sport bei diesem Schüler im nächsten Schuljahr benotet wird. Das zu entscheiden, hat die Schule die alleinige pädagogische Kompetenz, nicht der jugendärztliche Dienst. Der Sportlehrer handelt also korrekt.